#Schweden und die Heimreise

Auf geht es nach #Vilhelmina und die #Lofoten

Weiter ging es bei uns nach #Wilhelmina, einer netten kleinen Stadt in #Lappland. Hier haben wandelten wir auf den Spuren der Samen und der Vergangenheit.

Kirchen sind durchaus anders als bei uns, beim reinkommen sieht man erst mal einen Raum, in dem Mann und Frau sich aufwärmen konnten, denn früher war der Weg zur Kirche oft ein langer. Vor allem im Winter war die Anreise aus so mancher Ecke lang und beschwerlich, was auch der Grund ist, das viele Einwohner Schwedens ein weiteres kleines Haus in der Stadt hatten. Dies war oft nur ein oder zwei Zimmer, aber durchaus zuträglich, wenn man von weit her kam um an Feierlichkeiten in der Stadt teilzunehmen. 

Auch diese Häuser kann man in Wilhelmina besichtigen. Heute sind einige in Backpacker oder Hotels umgebaut.

#Samen und Lofoten

Weiter ging es zu den #Samen. Es sind Eineige Hütten der Samen aufgebaut. Diese stammen aus verschiedenen Gegenden, und zeigen das Leben der früheren Samen. 

Wir hatten Glück, denn zu unserer Reisezeit waren hier gerade Ferien, und die Samen haben einen Einblick in Ihr Leben gegeben. Die Kinder konnten Lasso üben werfen, ganz traditionell wie sie Ihre Rentiere einfangen. Es wurde gebastelt und ein Feuer in einer der Hütten entfacht, auf dem dann fleissig Stockbrot gegrillt wurde.

Am nächsten morgen sind wir aufgebrochen zu den Lofoten. Über die Berge ging es über die Grenze von Schweden nach Norwegen. Zu erkennen war dies lediglich durch ein kleines Schild und ein unbesetztes Holzhäuschen. Wir machten noch zwei Stops für die Nacht auf dem weg, um ein wenig die Zeit zu genieren, und haben daher kein Programm gemacht. Überwältigt von der Natur Norwegens führen wir die Küste entlang und genossen den Ausblick auf die Berge, Schneebedeckt bei ca. 20°-25°, weisse Sandstrände und Türkises Wasser. Am Haukland Beach hat man das Gefühl eine reise in eine andere Welt zu machen. Rechts und links die einfallenden Berggipfel des Hochlandes und vor einem der Karibikstrand. Einzig die Wassertemperatur ist nicht mit der Karibik zu vergleichen.

 

#Wikinger

eines der größten Wikinger-Häuser gefunden und originalgetreu nachgebaut. Anzusehen im Wikinger-Museum auf den Lofoten ist es ein muss wenn man hier ist. 

Es gibt so einiges zu erleben im Museum, wer allerdings ein großes „innen“ mit vielen alten Artefakten sucht, ist hier falsch. 

Das innere des Museums besteht eher aus Souveniershop, Snackbar und einem kleinen Bereich mit alten Fundstücken. Das wahre spannende findet sich aussen. Hier steht der beeindruckende Bau des großen Wikinger-Hauses, umringt von Schweinegehegen wie aus alter Zeit. Innen kann man das Leben der Wikinger nachempfinden, die Angestellten „leben“ und arbeiten hier im Gewand der Wikinger wie eben zu dieser Zeit.

Es wird gehandwerkelt und gekocht. Draussen geht es weiter mit Axt werfen, einer alten Schmiede sowie Pfeil und Bogen schiessen. Auch auf einem Wikingerschiff kann man seine Kräfte einsetzten und eine Runde im Wikingermanier rudern. 

Ein tolles Museum zum erleben.

#Schweden und #Astrid Lindgren

Zurück von den Lofoten, treten wir nun wieder die Heimreise an, und fahren die Ostküste runter Richtung Heimat. Eigentlich wollten wir noch zu den Scheren und nach Stockholm, aber eine Zerrung hat uns dann ins Krankenhaus gebracht, und wir mussten diese Stationen ausfallen lassen. Kurz bevor wir den Entschluss gefasst haben, das wir die Heimreise antreten, ging es aber ein wenig besser, und wir konnten noch nach Smäland um ein wenig auf den Spuren von Astrid Lindgren zu wandern.

Ein toller Park, und für jeden Fan von Astrid Lindgrens Geschichten und kleinen Pipis ein unbedingtes muss. Der Eintritt ist nicht günstig, aber jeden Cent wert. Im Park finden sich alle Geschichten von Astrid Lindgren nachgebaut, ob die Krachmacherstrasse, die Villa Kunterbunt, Nilsson vom Dach, Ronja Räubertochter und all die andern Geschichten. Liebevoll nachgebaut sind die Stassen, Häuser und Figuren. Alle Geschäfte wie Souveniershop und Essens-Läden sind im Stil der Geschichten integrieret. 

Überall findet leben die Geschichten in form kleiner Vorführungen. Mitten im Gefängnis findet eine Verhaftung statt, hier kann man gleich noch selber einen Polizisten oder Gefangenen spielen. Fröhlich tuckert auch Pipi auf dem Segelboot mit Annika und Tom um den Vater von Pipi zu retten, und Nelson fliegt auf dem Dach. Ronja, sowie die Michel aus Lönneberga können mit Spannung bei lebendig werdenden Geschichten verfolgt werden.

Im Park gibt es keine Fahrgeschäfte, aber eine Vielzahl von Spielplätzen und Picknickbänken. Man kann gut und gerne mehrere Tage im Park verbringen, bis man alles gesehen hat. Auch der Stellplatz und die Hütten vor dem Park sind liebevoll Hergerichtet und mit vielen Spielmöglichkeiten versehen.

#Michel aus Lönneberga

Noch im Astrid Lindgren Fieber sind wir dann zum Original Drehort von Michel aus Lönneberga. Hier findet man sich in die Filme versetzt, denn es scheint als sei man mitten im Anwesen der Eltern von Michel. Das Wohnhaus, (dieses wurde beim dreh nur von aussen verwendet, denn innen war es zu modern, deshalb wurden die innen Szenen im Studio gedreht.), die Hütte in der Michel geschnitzt hat, der Schweinestall und das kleine Haus von Alfred, alles da. Es macht Spass auf dem Anwesen ein wenig zeit zu verbringen und sich ein bisschen wie Michel oder Ida zu fühlen.

Der Weg nach Hause

Viel zu schnell sind die Wochen vergangen, aber nun heisst es Zeit abschied zu nehmen von Schweden, Norwegen, Michel und Pipi. Nach hause sind wir über die 20 km lange Öresundbrücke nach Dänemark. Hier haben wir noch eine Nacht am Strand verbracht und sind dann wieder nach hause, mit dem Wissen, das wir wiederkommen.

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